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KATZENRATGEBER · KAPITEL 8 VON 14

Die richtige Ernährung – Was gehört in den Katzennapf?

Eine gesunde Ernährung ist eine wichtige Grundlage für ein langes und glückliches Katzenleben.

Katzenporträt – Symbolbild
Symbolbild

Katzen sind von Natur aus Fleischfresser und benötigen eine Ernährung, die auf ihre besonderen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Doch bei der riesigen Auswahl an Katzenfutter verliert man schnell den Überblick.

Nassfutter oder Trockenfutter?

Beide Futterarten können geeignet sein, wenn es sich um ein ausgewogenes Alleinfuttermittel handelt.

Nassfutter enthält viel Feuchtigkeit und unterstützt damit die Flüssigkeitsaufnahme. Das ist besonders wichtig, da viele Katzen von Natur aus wenig trinken.

Trockenfutter ist praktisch und lässt sich gut portionieren. Es enthält jedoch kaum Feuchtigkeit und ist sehr energiereich.

Eine Kombination ist möglich. Entscheidend sind die Zusammensetzung, die richtige Futtermenge und die individuellen Bedürfnisse deiner Katze.

Was macht gutes Katzenfutter aus?

Achte beim Kauf vor allem darauf, dass das Futter als Alleinfuttermittel für Katzen gekennzeichnet ist.

Es sollte zum Alter und Gesundheitszustand deiner Katze passen und alle wichtigen Nährstoffe enthalten, darunter ausreichend tierisches Eiweiß und Taurin.

Ein hoher Preis bedeutet nicht automatisch bessere Qualität.

Wie oft sollte meine Katze gefüttert werden?

Katzen bevorzugen häufig mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt.

Katzenbabys benötigen in der Regel häufigere Mahlzeiten als erwachsene Tiere.

Die richtige Futtermenge hängt unter anderem von Alter, Gewicht, Aktivität und Gesundheitszustand ab.

Unser Tipp: Kontrolliere regelmäßig das Gewicht deiner Katze. Übergewicht kann langfristig ernsthafte gesundheitliche Folgen haben.

Frisches Wasser ist lebenswichtig!

Stelle deiner Katze jederzeit frisches Trinkwasser zur Verfügung.

Viele Katzen trinken lieber aus flachen, breiten Schalen, die etwas entfernt vom Futter stehen.

Mehrere Wasserstellen oder ein Trinkbrunnen können zum Trinken anregen.

Leckerlis – kleine Belohnungen mit Maß

Leckerlis eignen sich wunderbar zum Spielen, Trainieren oder als kleine Belohnung.

Sie sollten jedoch nur einen kleinen Teil der täglichen Futtermenge ausmachen.

Auch bei Leckerlis gilt: Weniger ist manchmal mehr!

Was Katzen nicht fressen dürfen

Einige Lebensmittel, die für Menschen völlig normal sind, können für Katzen gefährlich werden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Schokolade und Kakao
  • Zwiebeln, Knoblauch und Lauch
  • Alkohol
  • Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke
  • Gekochte Knochen, die splittern können

Auch Kuhmilch wird von vielen erwachsenen Katzen schlecht vertragen und kann Durchfall verursachen.

Wichtig: Bitte gib deiner Katze keine Essensreste mit Gewürzen oder ungeeigneten Zutaten.

Unser Rat

Nicht jede Katze mag dasselbe Futter und nicht jede verträgt alles gleich gut.

Futterumstellungen sollten deshalb möglichst langsam erfolgen.

Beobachte, was deiner Katze bekommt, und hole bei gesundheitlichen Problemen tierärztlichen Rat ein.

Besonders wichtig: Frisst eine Katze plötzlich nicht mehr, sollte das zeitnah tierärztlich abgeklärt werden. Längeres Hungern kann für Katzen gefährlich werden.

Katzenweisheit

„Liebe geht auch bei Katzen durch den Magen. Doch das größte Geschenk ist eine Ernährung, die ihnen guttut. ❤️“

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