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KATZENRATGEBER · KAPITEL 13 VON 14

Wenn die Katze krank wird – Warnzeichen und richtiges Handeln

Katzen sind wahre Meister darin, Schmerzen und Krankheiten zu verbergen.

Katzenporträt – Symbolbild
Symbolbild

Oft bemerken wir erst an kleinen Veränderungen, dass es unserem Liebling nicht gut geht.

Deshalb ist es wichtig, seine Katze aufmerksam zu beobachten und ungewöhnliche Verhaltensweisen ernst zu nehmen.

Woran erkenne ich, dass meine Katze krank ist?

Mögliche Warnzeichen sind:

  • Appetitlosigkeit oder plötzliche Futterverweigerung
  • Auffällig viel oder wenig Trinken
  • Erbrechen oder Durchfall
  • Ungewöhnliche Müdigkeit oder Rückzug
  • Plötzliche Aggressivität oder Berührungsempfindlichkeit
  • Veränderungen beim Toilettengang
  • Gewichtsverlust oder ungepflegtes Fell
  • Auffällige Atmung, Husten oder häufiges Niesen

Nicht jedes dieser Anzeichen bedeutet automatisch eine schwere Erkrankung. Dennoch sollten anhaltende oder plötzlich auftretende Veränderungen tierärztlich abgeklärt werden.

Wann ist es ein Notfall?

Manche Situationen erfordern sofortige tierärztliche Hilfe.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Atemnot oder Atmung mit offenem Maul
  • Eine Katze, die keinen Urin absetzen kann
  • Bewusstlosigkeit oder Krampfanfälle
  • Schwere Verletzungen oder starke Blutungen
  • Verdacht auf Vergiftung
  • Plötzliche Lähmungen oder starke Schmerzen

Wichtig: In solchen Fällen bitte nicht abwarten, sondern sofort eine Tierarztpraxis oder Tierklinik mit Notdienst kontaktieren.

Was kann ich zu Hause tun?

Bewahre Ruhe und sorge dafür, dass deine Katze möglichst wenig Stress hat.

Beobachte ihre Symptome und notiere dir, seit wann diese bestehen.

Halte eine Transportbox bereit und informiere die Tierarztpraxis möglichst vor deiner Ankunft.

Bitte niemals eigenmächtig Medikamente für Menschen verabreichen!

Auch Hausmittel können für Katzen gefährlich sein.

Wenn die Katze nicht mehr frisst

Frisst eine Katze plötzlich nicht mehr, ist besondere Aufmerksamkeit erforderlich.

Bereits eine länger anhaltende Futterverweigerung kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben, insbesondere bei übergewichtigen, jungen oder kranken Katzen.

Deshalb sollte eine Katze, die nicht frisst, zeitnah tierärztlich untersucht werden. Bei zusätzlichen Krankheitssymptomen oder besonders gefährdeten Tieren ist sofortige Rücksprache sinnvoll.

Unser Rat

Du kennst deine Katze am besten.

Wenn du das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt, nimm dieses Gefühl ernst.

Lieber einmal mehr tierärztlichen Rat einholen, als eine Erkrankung zu spät zu erkennen.

Bewahre die Telefonnummer deiner Tierarztpraxis und eines erreichbaren tierärztlichen Notdienstes gut sichtbar auf.

Katzenweisheit

„Unsere Katzen können uns nicht sagen, wo es wehtut. Aber sie vertrauen darauf, dass wir aufmerksam genug sind, es zu bemerken. ❤️“

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